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Almudena Kathedrale in Madrid


Madrid, die Hauptstadt Spaniens, ist eine kulturell interessante Stadt. Sie beherbergt zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Museen, historischen Gebäude und Plätze. Als Stadt mit einer langen Geschichte lebt diese in ihren Bauwerken weiter.

 

Zu jenen gehört auch die Almudena Kathedrale. Sie trägt den vollen Namen „Santa Maria de La Almudena“ und befindet sich im Westen der Altstadt.
Der Bau der römisch-katholischen Kathedrale ist ein Beispiel für eine Baugeschichte mit Unterbrechungen:

 

Schon im 16. Jahrhundert dachte man an ein neues Gotteshaus zu Ehren der Schutzpatronin von Madrid. Es wurden Pläne gemacht, doch der Bau begann erst im 18. Jahrhundert und endete im Jahre 1983. Damals wurde sie von Papst Johannes Paul II. geweiht. Somit ist sie die jüngste Kathedrale ganz Spaniens mit einer Länge von 99 Metern und einer Höhe von 75 Metern.

 

 


König Alfonso XII. legte im Jahre 1883 den Grundstein für sie. Als Ort suchte er sich die Stelle aus, an welcher die „Santa Maria la Mayor“-Kirche stand, von welcher nur noch Reste übrig waren. Nach seinem Tod wurde das Projekt unterbrochen, 1920 sorgte der Architekt Juan Moya für eine Wiederaufnahme des Kirchenbaus, dazu machten sich seine Kollegen Fernando Chueca Goitia und Carlos Sidro um den weiteren Aufbau verdient.


Wegen der vielen Unterbrechungen änderte sich der Baustil im Laufe der Zeit. Das Innere der Almudena Kathedrale ist zunächst im neogotischen Stil gehalten, vor allem was die Form und den Aufbau betrifft. Dazu setzte der Künstler Kiko Argüello moderne Akzente.

 

Der relativ helle Innenraum ist zusätzlich durch 13 Kapellen, drei Altäre sowie einer Krypta charakterisiert. Letztere wurde im Jahre 1911 geweiht. Einige bedeutende Kunstwerke schmücken den Kirchenraum, dazu gehören etwa das "Retabel der Virgen de la Almudena" von Juan de Borgona aus dem 16. Jahrhundert oder "der Gekreuzigte im Altarraum" von Juan de Mesa.

 

 


Die Außenfassade des imposanten Bauwerkes gestaltet sich neoklassisch, passend zum benachbarten Königspalast. Auch die Farbe – heller Kalkstein und Granit – wurden geeignet ausgewählt. So liegen die wichtigsten Bauwerke weltlicher und geistlicher Macht ganz nahe beieinander.
Im Jahre 2004 fand in dieser Kathedrale die Hochzeit des spanischen Thronfolgers Felipe und seiner Frau Letizia, nun Prinzessin von Asturien, statt.

 

Damals gingen zahlreiche Bilder auch der Kathedrale um die Welt. Dies war möglicherweise der Anlaß oder die Idee eines manchen, jene selbst zu besichtigen. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall, sei es wegen ihrer Vielfalt, ihrer Entstehungsgeschichte oder wegen eines ihrer sehenswerten Details.


Die Öffnungszeiten der Kathedrale sind täglich von 10.00 bis 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Man erreicht sie sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die nächste U-Bahn- Haltestelle heißt Ópera St., die Buslinien Nr. 3 und 148 halten direkt in der Nähe. Ein Besuch dieser besonderen Kathedrale kann beispielsweise mit einem Stadtbummel verbunden werden und kann nur empfohlen werden.







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