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Barcelona - Museu Picasso


Auf die Frage, wer der berühmteste Künstler des letzten Jahrhunderts sei, würden die meisten Kunstkenner mit dem Namen „Picasso“ antworten. Der wohl populärste Künstler Spaniens hat, obwohl er erst in Paris zu Weltruhm gelangte, nie seine spanischen Wurzeln vergessen.

 

Insbesondere mit der katalanischen Stadt Barcelona verbinden den 1881 in Malaga geborenen Künstler einige Momente seines Lebens. Schon in seiner frühen Jugend zog seine Familie nach Barcelona, wo Picasso an der Academia de Bellas Artes studierte und sich schnell einen Namen machte. Auch als er bereits in Paris lebte, kehrte er einige Male nach Barcelona zurück. Das Museu Picasso will der engen Bindung Picassos zu Barcelona in seinen Ausstellungen Ausdruck verleihen.


In der Calle Montcada 15-23, in der Nähe des Stadtkerns gelegen, erstreckt sich das Museu Picasso über fünf Gebäude, die Palacios Aguilar, del Barón de Castellet, Meca, Finestres und der Casa Mauri.

 

 

 

Die Calle Montcada, eine kleine, mittelalterliche Gasse, liegt in der Nähe der U-Bahn Station Jaume ? und ist von dort aus ohne größere Mühe zu Fuß oder mit dem Bus zu erreichen. Nebenbei erwähnt, liegen in der Nähe des Museums weitere Sehenswürdigkeiten Barcelonas. In dem Palacio de Aguilar, Calle Montcada 15, befindet sich der Eingang des Museums.

 

Das Museu Picasso öffnet um 10 Uhr und schließt um 20 Uhr, an Werktagen ist montags geschlossen. Gruppenführungen werden in Katalanisch, Spanisch, Französisch und Englisch angeboten.


Für die Besucher bietet das Museum eine ständige und eine temporäre Ausstellung an. Gerade für Barcelona-Reisende, die sich für die Arbeiten des jungen Picasso interessieren, ist die ständige Ausstellung einen Besuch wert. Denn das Picasso-Museum hält zahlreiche Werke aus der Kindheit und Jugend des Künstlers für den Besucher bereit.

 

Man wird schnell erkennen können, wie talentiert Picasso bereits in jungen Jahren war und wie er seine Kunst Schritt für Schritt fortentwickelte oder, besser gesagt, perfektionierte. Der damals unter dem ständigen Einfluss seines Vaters stehende Picasso fertigte äußerst sehenswerte, detaillierte Bleistiftzeichnungen an.

 

Aus seiner Jugendzeit in Barcelona stechen vor allem die akademischen Studien des jungen Studenten der Akademie der Künste ins Auge, da in ihnen die handwerklichen Fertigkeiten Picassos sichtbar werden. Sowohl die Zeichnungen als auch die Werke in Öl ziehen den Betrachter in ihren Bann. Neben den Bildern aus der Kindheit und Jugend besitzt das Museum außerdem Gemälde des erwachsenen Picasso, in denen er die Einflüsse verarbeitete, die er bei seinem ersten Aufenthalt in Paris gewann.

 

 

 

Auch aus der berühmten blauen und rosa Periode Picassos sind Bilder in der Sammlung vertreten. Ein weiterer Schwerpunkt der ständigen Ausstellung liegt auf den Bildern aus 1917, die Picasso in Rom malte, und denen der folgenden Jahre bis 1957. Neben den Zeichnungen und Werken in Öl besitzt das Museum unter anderem auch äußerst sehenswerte Fotografien, Farbdrucke und Keramik-Arbeiten des Künstlers.


Die temporären Ausstellungen behandeln unterschiedliche Themen, die Picassos Leben und künstlerischem Schaffen gewidmet sind, aber auch Bezug auf die Künstler nehmen, mit denen Picasso eng befreundet war.
Die Preise sind je nach Ausstellungstyp unterschiedlich: ein Besuch der ständigen Ausstellung kostet 6 Euro, einer der temporären Ausstellung 5 Euro: beide Ausstellungen zusammen kosten 8,50 Euro.

 







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