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Costa Blanca in Spanien



Als Costa Blanca wird ein zirka 150 Kilometer langer Küstenabschnitt in der spanischen Provinz Alicante bezeichnet. Die "weiße Küste" verläuft zwischen dem Cabo de la Nao und dem Cabo de Palos. Ihren Namen verdankt die Costa Blanca dem traditionellen weißen Anstrich der Häuser und den, auf Grund faszinierender Lichterspiele, nahezu weiß erscheinenden Stränden. Neben den zahlreichen Touristenzielen beeindruckt die Küste mit einer ursprünglichen Bergwelt, fruchtbaren Tälern und verträumten Ortschaften.

Die Burganlage Castillo de Santa Barbara thront über der Provinzhauptstadt Alicante. Schmuckstück des Ortes ist die von Palmen gesäumte Promenade. Die Verarbeitung mehrerer Millionen Marmorsplitter macht sie zu einer der schönsten Flaniermeilen Spaniens.

 

Eine grüne Oase der Ruhe und Erholung ist der Park El Palmeral. Zwischen Seen, Spiel- und Rastplätzen genießt man eine phantastische Aussicht auf die Bucht von Alcante. Die Stadt bietet auch für Shoppingtouren den perfekten Rahmen. Nahe der Stierkampfarena wird ein großer Wochenmarkt abgehalten, außerdem bieten mehrere Markthallen frische Produkte der Region zum Verkauf.

 

 

Unbedingt probieren sollte man "Turron", eine Köstlichkeit aus Mandeln, Nougat, Nüssen und Honig. Mit dem Playa de San Juan finden Wasserratten und Sonnenanbeter einen fünf Kilometer langen Sandstrand mit perfekter Infrastruktur. Zu empfehlen ist auch eine Bootstour nach Tabarca. Im einstigen Piratenschlupfwinkel lohnt die Besichtigung der alten Befestigungs- und Wehranlagen.

Zwischen Bergen und Meer eingebettet liegt der Fischerort Moraira, welcher als begehrter Altersruhesitz wohlhabender Europäer gilt. Tradition geblieben ist der Fischmarkt, täglich ab 9.30 Uhr wird der reiche Fang versteigert.

Weithin sichtbar ist der Penyal d`l fal, ein imposanter Felsen und Wahrzeichen des Ferienortes Calpe. Auf einem Wanderweg lässt sich der 332 Meter hohe Gipfel erklimmen. Eine weitere Attraktion des Ortes sind Salzseen, an denen zahllose Flamingos beheimatet sind. Auch die Bäder der Königin lohnen einen Besuch. Wenn auch, glaubt man der Sage nicht so ganz, die sechs im 5. Jahrhundert entstandenen Becken eher der Fischaufzucht als einem herrschaftlichen Badevergnügen zuzuschreiben sind.

Als Manhattan der Costa Blanca lässt sich Benidorm betiteln. Weltweit verzeichnet die Touristenhochburg die größte Dichte an Wolkenkratzern. Mit dem Terra Miticia finden Touristen hier einen der größten Erlebnisparks Europas.

Wagemutige sollten den Safaripark in Vergel ansteuern und auf Tuchfühlung mit Löwen, Tigern oder Jaguaren gehen. Die Tiere der Steppe präsentieren sich in großen Freigehegen, welche man mit dem PKW durchquert. Weniger Abenteuerlustige werden Gefallen an der Papageien- oder Seelöwenshow finden und können den Nachwuchs beim Dromedar reiten oder Go Karrt fahren beobachten.

 



Seinen ganz eigenen Charme besitzt das Hinterland der Costa Blanca. Gerade 200 Menschen leben in Guadalest und doch ist das Dorf ein Mekka für Museumsfreunde. Ausstellungen sind hier alten Autos, moderner Kunst, lebendiger Geschichte und historischen Krippendarstellungen gewidmet. Davon, dass der Eiffelturm in ein Nadelöhr passt, kann man sich im Miniaturenmuseum überzeugen.

Jalon ist bekannt für so manche Gaumenfreude. Weine, Mandeln oder Wurstspezialitäten können verkostet und gekauft werden. Samstag vormittags verwandelt sich das beschauliche Dörfchen in einen bunten Marktplatz. Der Flohmarkt ist sehr beliebt, hier soll schon so manches edle Stück seinen Besitzer gewechselt haben.
Tierfreunde sollten in den Bergen von Jalon das von Deutschen geleitete Eselgestüt besuchen. Liebevoll kümmert man sich hier um die Erhaltung der andalusischen Riesenesel.

 







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