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Costa Brava in Spanien
Die Costa Brava befindet sich im Nordosten des spanischen Mittelmeerraumes in Katalonien. Diese „Wilde Küste“ erstreckt von den Ausläufern der Pyrenäen mit Portbou an der französisch-spanischen Grenze bis hin zur Tordera-Flussmündung bei Blanes im Südwesten.
Der Name Costa Brava hängt mit zerklüftetem Felsmassiv zusammen, die zum Meer hin sehr steil abfallen. Charakteristisch für die Region sind kleine Fischerdörfe, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen, sowie kleine Strände und Buchten, bei denen einige nur per Boot erreicht werden können.
Zu einem ehemaligen Fischerdorf gehört L´Estartit, das sowohl über eine Steilküste, aber auch über Sandstrand und einen Yachthafen verfügt. Besonders interessant sind die Medas-Inseln für Taucher, da dieses Naturschutzgebiet eine reiche Flora und Fauna beinhaltet.
Ein sehr kleines, aber schönes Fischerdorf ist Tamariu, das Fels- und Sandstrand bietet.
Eine beliebte Sehenswürdigkeit stellt Sant Sebastía, der Leuchtturm, dar. Empfehlenswert ist Tamariu aufgrund seiner steil abfallenden Hauptbucht, die auch bei stürmischer See relativ ruhige und warme Gefilde bietet. Da diese Bucht auf kleinstem Raum verschiedenste Lebensräume beherbergt, wird sie besonders gern von den Meeresbiologen der Universität Tübingen für Exkursionen genutzt.
Wer Sport liebt ist in den Pyrenäen von Girona gut aufgehoben. Im Sommer eignet sich dieses Gebirge zum Wandern mit Ausflugszielen wie dem Castellfollit de la Roca, das über dem Abhang thront, Besalú und Santa Pau. Besonders schön anzusehen ist auch Garrotxa, das sich in einer Vulkanlandschaft befindet und die verträumten Orte Oix und Beget. In dieser Gegend befinden sich romanische Kapellen, Kirchen und Klöster, die es zu erkunden gilt. Wintersport ist in der kälteren Jahreszeit aber auch möglich. In Vallter , Núria und in La Molina/Masella, bilden das größte Skigebiet der Pyrenäen mit modernsten Anlagen. Nuria ist übrigens nur über eine Zahnradbahn zu erreichen.
Für Besucher, die sich für die Historie interessieren, sind die archäologische Fundstätte Empúries, die mittelalterlichen Städte Pals und Peratallada und die iberische Siedlung Ullastret, die zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Costa Brava zählen, ein Muss.
Aber auch für Kunstinteressierte hat die Costa Brava einen besonderen Leckerbissen zu bieten: Das Dalinianische Dreieck
Das Dalí-Museum (Teatre-Museu Dalí) in Figueres, kann besichtigt werden, in dem sich Werke wie "Galarina", "Das Gespenst des Sex-Appeal" oder "Leda atòómica" befinden. Aber außerdem können surrealistische Installationen wie „Der Mae-West-Raum " oder " Das Regentaxi " und immer wiederholte Motive wie "seine Wurzeln in Empordà" oder die Figur Gala betrachtet werden.
Ein kleiner Bummel durch Savadore Dalí´s Geburtstadt Figures sollte mit zum Pogramm gehören. Einen weiteren Eckpunkt stellt das Haus und Museum in Portlligat in Cadaqués dar. Diese ehemaligen Fischerhütten wurden von Dalí zu seinem Wohnhaus und Atelier umgebaute. Zu sehen sind aneinander gereihte Zimmer mit unterschiedlicher Höhe. Sie erwecken beim Betrachter den Eindruck eines Labyrinths , in dem sich Möbel und persönliche Gegenstände des großen Künstlers befinden. Das Haus ist nur nach Vereinbarung zu besichtigen.
Den dritten und somit letzen Punkt des Dreiecks bildet das Schloss von Púbol in der Gemeinde La Pera im Baix Empordà. Er schenkte es seiner Frau Gala, da er ihr versprochen hatte, dass sie seine Königin auf dem Schloss wird. Heute sind dort eine Kunstsammlung sind die Privatzimmer von Dalís Muse, ihre Sammlung an Kleidern der Haute-Couture, und die Gruft, in der Gala begraben liegt, zu sehen.
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