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Costa Verde in Spanien
Die Costa Verde liegt im einzigartigen Norden Spaniens und wird ihrem Namen mehr als gerecht: die grüne, üppig bewachsene Landschaft, die oft bis direkt ans Meer reicht, bietet eine in Spanien einzigartige Kulisse. Die Costa Verde erstreckt sich durch die Provinzen Galicien, Asturien und Kantabrien.
Landschaft
Berge, Meer und Wald - das sind die drei landschaftlichen Besonderheiten, die die Costa Verde prägen und die für die einzigartige Kulisse sorgen, die sich dem Urlauber der Region bietet.
Strandurlaub
Die Costa Verde bietet zahlreiche wunderschöne Sandstrände sowie kleine, idyllische Buchten. Die Strände in der Provinz Asturien sind besonders bekannt und beliebt: sie zählen zu den schönsten Stränden Spaniens. Zwischen LLanes und Ribadesella findet man die reizvollsten Strände. Im galicischen Teil der Costa Verde befinden sich viele menschenleere Strände und Buchten, in denen man einen traumhaft ruhigen Erholungsurlaub verleben kann. Die Strände sind hier häufig von Felsen und steilen Einschnitten geprägt.
Massentourismus wie beispielsweise an der Costa del Sol (Mittelmeer) findet an der Costa Verde nicht statt. Die Region ist besonders bei spanischen Urlaubern und Wochenendausflüglern beliebt.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Die Provinzen Galicien, Asturien uind Kantabrien sind jede für sich reich an Kultur und Sehenswürdigkeiten, von denen hier nur die wichtigsten aufgezählt werden können.
In Asturien ist vor allem die Stadt Oviedo sehenswert. Die Hauptstadt der Provinz verfügt über einige interessante spätgotische Bauwerke. Wer sich für die Kultur und Geschichte der Region interessiert, sollte vor allem die beiden Kirchen "San Miguel del Lillo" und "Santa Maria del Naranco" besichtigen. Hier werden asturische Kunstwerke aus dem 9. Jahrhundert ausgestellt, die der Epoche der Spätromanik zuzurechnen sind. Auch in Gijon lässt sich noch heute viel vom ursprünglichen Leben in Asturien erahnen. Die alten Fischerviertel der Stadt sind auf jeden Fall einen Besuch wert.
In Kantabrien sollten Besucher sich die Felsmalereien in den Höhlen von Altamira ansehen, die Zeugnis über die sehr frühen Bewohner des heutigen Spanien abliefern. Die Höhlen befinden sich in der Nähe von Santillana del Mar, einem kleinen Dorf im Norden Kantabriens. Die Felsmalereien zählen zu den bedeutendsten der Welt.
In Galicien ist natürlich vor allem die Haupt- und berühmte Pilgerstadt Santiago de Compostela, das Ende des Jakobsweges, interessant. Inmitten der gut erhaltenen Altstadt steht die prächtige Kathedrale mit den Gebeinen des Heiligen Jakobus. Aber auch die Küstenstadt La Coruña mit ihrer interessanten, von Glasfassaden geprägten Architektur, sollten Urlauber auf jeden Fall besichtigen. La Coruña verfügt über einige historische Sehenswürdigkeiten, u.a. den Herkulesturm, einen ca. 200m hohen römischen Leuchtturm.
Auch das Cabo de Finisterre, das "Ende der Welt", sollte man sich nicht entgehen lassen. Es befindet sich ganz im Westen von Galicien, ca. 60km von Santiago de Compostela entfernt.
Kulinarisches
Wer sich an der Costa Verde aufhält, sollte auf jeden Fall die regionalen kulinarischen Spezialitäten probieren. In Galicien zählt die Empanada, eine mit verschiedenen Füllungen erhältliche Pastete, zu den wichtigsten Nationalspeisen. Auch die Fabada, ein schmackhaft-würziger Bohneneintopf, sollte ein Urlauber an der Costa Verde probiert haben. An einheimischen Getränken ist die Sidra zu empfehlen, ein Apfelwein, der trotz ähnlichem Namen nichts mit dem französischen Cidre zu tun hat.
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