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Ihr Reiseführer für Spanien

Die Betische Kordillere


Die Betische Kordillere ist ein Gebirge im Süden der Iberischen Halbinsel.
Es erstreckt sich von der Bucht von Cadiz ca. 600 Kilometer ostwärts durch Andalusien bis in die Gegend um Valencia. Im Zentrum dieses Gebirgszugs liegt die Sierra Nevada, die mit dem 3.482 Meter hohen Mulhacen die höchste Erhebung des spanischen Festlandes beherbergt.


An manchen Stellen reicht der Höhenzug direkt an das Mittelmeer oder reicht sogar direkt in das Meer hinein. Dies ist beispielsweise bei Almeria der Fall.
Die Betische Kordillere ist gerade bei Wanderfreunden und Bergsteigern ein sehr beliebtes Reiseziel. Im Östlichen Teil des Gebirges liegen die Naturparks Sierras de Cazorla, Segura Y Las Villas und Sierra de Castril.

 

Dort kommen Tiere wie Wildschweine, Hirsche oder Dachse noch in sehr großer Zahl vor. Diese Tatsache, sowie die grandiose Landschaft ziehen neben Naturfreunde und Wanderer aus ganz Europa auch Tagesausflügler aus den nahen spanischen Großstädten wie Granada, Almeria, Malaga oder Valencia in großen Scharen an.

 

 


Auch die imposanten Kalkgebilde der bei der spanischen Stadt aufragenden Sierra de las Nieves (deutsch Schneegebirge) sind ein sehr reizvoller Anziehungspunkt. Der Name leitet sich allerdings von den weißen Kalkfelsformationen ab, die bei starker Sonneneinstrahlung weiß wie Schnee strahlen.

 

Die Besonderheit dieser Berge ist außerdem, dass sich dort trotz des ringsum herrschenden heißen und trockenen Mittelmeerklimas öfters Gewitter bilden, welche zum Teil heftige Regengüsse hervorrufen können. Deshalb ist in diesem Gebiet auch eine reichhaltige Fauna und Flora vorhanden. Die sogenannte Igeltanne und die Portugiesische Eiche bilden an den niedrigeren Berghängen teilweise sogar Wälder.

 

Für viele Tiere ist dieser Teil der Betischen Kordillere ein idealer Lebensraum. Vor allem Greifvögel finden dort noch ideale Lebensbedingungen. Steinadler, Kaiseradler und Schlangenadler ist dort ebenso heimisch wie Uhu, Habicht oder Wanderfalke. Selbst der in Europa in freier Wildbahn sehr seltene Gänsegeier wird dort öfters gesehen. Deshalb ist die Sierra de las Nieves von der UNESCO auch zum Biosphärenreservat erklärt worden.

 

 


Die zentral gelegene Sierra Nevada ist neben einem bedeutenden Wandergebiet auch ganzjährig ein beliebtes Reiseziel für verschiedene Sportler. So bevölkern im Frühjahr und im Sommer in erster Linie Bergsteiger und Drachenflieger, aber auch Mountainbiker und Wanderer die vielen Wanderwege und Berghänge der Sierra Nevada.

 

Von Spätherbst bis in den ersten Frühjahrswochen liegt in den höheren Lagen Schnee. Dies ermöglicht in den Wintermonaten einen immer stärker werdenden Wintersporttourismus. Gerade einheimische Liebhaber des alpinen Skifahrens, aber auch Wintersportler aus anderen Ländern Europas kommen dank der inzwischen gut erschlossenen Abfahrten und Loipen in dieser Region voll auf ihre Kosten. Selbst internationale Wintersportveranstaltungen finden dort in regelmäßigen Abständen statt.







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