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Ihr Reiseführer für Spanien

Region Andalusien


Andalusien gilt als einer der schönsten spanischen Landesteile mit einer ganzen Reihe von interessanten Städten, zahlreichen kulturellen Sehenswürdigkeiten und last but not least einigen Hundert Kilometern Küstenlinie mit einladenden Sand- und Kiesstränden. Auch wer sich vor allem für einen Badeurlaub an der Küste Andalusiens interessiert, wird den Besuch von Städten wie Cordoba, Granada oder Sevilla zu schätzen wissen. Cordoba besitzt eine mittelalterliche Altstadt mit schönen Patios.

 

 

Das schöne Andalusien in Spanien

 

 

Cordoba erlebte seine Blütezeit unter den Mauren, als sie Hauptstadt des Kalifats von Cordoba war. Die Stadt hatte damals 800.000 Einwohner und 300 Moscheen. Die grosse Moschee von Cordoba wurde erst im 16. Jahrhundert in eine Kirche umgewandelt und ist auch heute noch die Hauptattraktion der Stadt.

 



Granada ist berühmt für seine Alhambra, die das letzte Bollwerk der Mauren in Spanien war. Erst 1492 eroberten die "reys catholicos" Isabella von Kastilien und Ferdinand von Aragon die Stadt. In ihrem Gefolge befand sich ein Signore Colombo aus Genua, dessen Projekt eines seewegs nach Indien Isabella unterstützte. Wer Flamenco liebt, kann sich in verschiedenen Kneipen und Cafes Kostproben anhören.

 

Etwas touristisch aufgemacht, aber sehr professionell, sind die Zigeunerhöhlen rund um Granada, wo Flamenco vom Feinsten dargeboten wird. Tief in der Tradition Andalusiens verwurzelt ist auch der spanische Stierkampf zu Fuss oder zu Pferde. Ob man das Schauspiel nun für einen blutigen Anachronismus und eine Tierquälerei hält oder für ein ästhetisches Kunstwerk, das tief in der Kulturgeschichte Spaniens verwurzelt ist, kommt ganz auf die Optik an. Wer sich dafür interessiert und gerne einmal eine Corrida sehen will, wird in der Zeit von März bis September dazu Gelegenheit haben.

 

Ein ganz besonderer Geheimtipp in diesem Zusammenhang ist der Ort Ronda, die Wiege des Stierkampfs. Hemingway hat der Stadt in seinen Romanen "Tod am Nachmittag" und "Wem die Stunde schlägt" in bleibendes Denkmal gesetzt. In wem die Stunde schlägt, beschreibt die Partisanin Pilar wie man im Spanischen Bürgerkrieg die Guardia Civil liquidierte und die faschistische Nomenklatura den Abgrund hinunterstürzt.

 

1959 war es ein Matador aus Ronda, Antonio Ordonez, der Hemingway wieder zu den Stieren und zurück ins faschistische Spanien des "Caudillos" Franko führte. Die Arena von Ronda ist eine der ältesten Spaniens, und in der Welt der Corrida unterscheidet man zwischen dem malerischen, anmutigen Stil Sevillas und dem tragischen, gefahrbetonten von Ronda. Neben Hemingway lebte auch die Film Diva Ava Gardner einige Jahre in Ronda. Wer im Landesinneren durch Andalusien reist, wird die wuchtigen Kampfstiere eventuell auf der weide beobachten können .

 



Sevilla hat die Phantasie Europas seit Jahrhunderten bewegt, und kaum eine andere Stadt ist Schauplatz so vieler Opern. Von Mozarts "Don Juan" und "Figaros Hochzeit" über Rossinis "Barbier von Sevilla" und Bizets "Carmen". Am lebhaftesten ist Sevilla in der Karwoche, wenn die Feria stattfindet.

Die Kathedrale von Sevilla gilt vielen als die schönste Spaniens. Sie steht auf dem Platz wo früher eine Moschee stand, und ein Minarett, La Giralda blieb wegen seiner Schönheit als Glockenturm erhalten. Der Alcazar, das ehemalige Königsschloss verfügt über schöne Patios und herrliche Gartenanlagen.

Al- Andaluz hat seinen Besuchern wirklich eine ganze Menge zu bieten, und Spanienliebhaber kehren immer wieder gerne in diese Region zurück.

 







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