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Region Aragonien


Die Autonome Region Aragonien befindet sich im Norden Spaniens und umfasst die Provinzen Huesca, Teruel und Zaragoza (zu deutsch Saragossa). Letztere ist auch ihre Hauptstadt.


Aragonien wird im Norden von Frankreich und den Pyrenäen, im Süden von Kastilien- La Mancha, im Osten von den Regionen Katalonien und Valencia und im Westen von Kastilien- León, La Rioja und Navarra begrenzt. Der Fluß Ebro durchquert große Teile der Region und gestaltet einen Großteil der Landschaft. Ein linker Ebro-Nebenfluß ist der Aragón, welcher der Region den Namen gab.

 

Sie ist eher dünn besiedelt, etwa die Hälfte seiner Bewohner leben in der Hauptstadt Zaragoza, die im Jahre 2008 Ausrichter der EXPO sein wird. In diesem Zuge wird die Infrastruktur in und um die Stadt deutlich verbessert. Zusätzlich sind folgende größere Städte von Bedeutung und einen Besuch wert: Alcaniz, Barbastro, Calatyud, Ejea de los Caballeros, Huesco, Monzón und Utebo.

 

 

 

Landschaftlich kann die Region in drei Gebiete aufgeteilt werden: das Zentrum ist durch das Ebrobecken geprägt, der Süden durch das Iberische Randgebirge und der Norden durch die Pyrenäen und deren Ausläufer. In diesem Gebiet wird teilweise die aragonesische Sprache gesprochen.

 

Folgende Berge und Gipfel lohnen einen Blick, eine Bergwanderung oder gar Besteigung: der Monte Perdido (3355 m), die Maladeta (3308 m) oder die Tres Sorores (3353 m).
Im Iberischen Randgebirge sind es vor allem die Gipfel der Montes Universales (1617 m) und der Sierra de Javalambre (2020 m).

 

Als Ort für eine weniger gebirgige Wanderung sind einzelne Abschnitte des Ebros und seiner Nebenläufe bestens geeignet. Daneben kann man die umliegenden Orte und ihre Bewohner sehr gut kennenlernen. Sehr empfehlenswert ist der Besuch eines der folgenden Parks: des „Parque Nacional de Ordesa y Monte Perdido“, des „Parque Natural de la Dehesa del Moncayo“ sowie des „Parque Natural de la Sierra y Cañones de Guara“.
Eine lange und vielschichtige Geschichte kennzeichnet Aragonien:


Seit 201 vor Christus gehörte es zu einer römischen Provinz mit Namen Tarraconensis. Im frühen Mittelalter übernahmen kurze Zeit die Mauren die Herrschaft, unter Karl dem Großen entwickelte sich die Grafschaft Aragon, aus der im Jahre 1035 das Königreich Aragonien hervorging.

1982 erhielt es das Autonomiestatut, besiegelt durch die Zustimmung des aragonesischen und spanischen Parlaments sowie durch die Unterschrift von König Juan Carlos I. und Leopoldo Calvo-Sotelo, Ministerpräsident.

 

Die Geschichte eines Landes hinterläßt ihre Spuren, auch hier in Aragonien. Daher kommen kulturbegeisterte Gäste aus Nah und Fern auf ihre Kosten:
Zahlreiche Museen lassen die Geschichte und dazu die hier entstandene Kunst lebendig werden. Dies ist beispielsweise das „Museo de Zaragoza“ und das „Museo Pilarista“ sowie das Museo „Pablo Gargallo“, alle in Zaragoza gelegen, das „Museo de Huesca“ in der gleichnamigen Stadt sowie das „Museo de Goya“ in Fuendetodos.

 

 

 

Sehenswerte Orte und Plätze enthält die Region Aragonien unzählige, eine Auswahl davon ist das Monasterio de San Juan de la Peña , auch als Castiello de Jaca bekannt, die „Iglesia y Torre de San Martín“ Teruels sowie nicht zuletzt die „Basilica de Nuestra Senora del Pilar“ in der Hauptstadt. Sie beherbergt eine Säule, auf der Maria erschienen sein soll. Informationen über weitere Sehenswürdigkeiten sowie Übernachtungsmöglichkeiten sind in den örtlichen Fremdenverkehrsämter erhältlich.


Sehr zu empfehlen ist auch die aragonesische Küche, die manch eine Überraschung neben den traditionellen spanischen Gerichten wie Paella bereit hält.

 







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