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Insel Fuerteventura


Die Insel Fuerteventura gehört eigentlich zum afrikanischen Kontinent und ist vulkanischen Ursprungs. Vor gut 38 Millionen Jahren entstand diese älteste der kanarischen Inseln durch vulkanische Aktivitäten. Erst verschoben sich durch gewaltige, tektonische Kräfte Platten vom Ozeanboden. Bruchstücke dieser Platten wurden schräg gestellt und waren über dem Meeresspiegel sichtbar.

 

Die Insel Fuerteventura

 

Diese Platten waren das Grundgerüst für die vulkanischen Aktivitäten, die Fuerteventura ihr heutiges Aussehen verliehen haben. Fuerteventura ist mit gut 1653m² die zweitgrößte der kanarischen Insel. Fuerteventura misst an der längsten Stelle 100 km und an der breitesten Stelle 31 km Luftlinie.

 

 


Wer zum ersten Mal auf die Insel Fuerteventura reist, wird unwillkürlich an eine Mondlandschaft erinnert. Der Blick fällt auf eine karge, wüstenähnliche Landschaft mit schroffen Felserhebungen. Im Gegensatz zu den Schwesterinseln Teneriffa – deren höchste Erhebung sich mit 3700 imposant in den Himmel reckt – oder dem gebirgigen La Palma ist Fuerteventura eine relativ flache Insel.

 

Der höchste Punkt der Insel, der Pico de la Zara, misst lediglich 800 m. Eine üppige Vegetation, grüne Wiesen oder Bäume sucht man vergeblich. Auf den ersten Blick wirkt Fuerteventura öde und leer. Der Reiz der Insel erschließt sich erst auf den zweiten Blick. Grandiose Dünenlandschaften, kilometerlange Strände und eine unverfälschte Naturkulisse sind – neben dem ganzjährig milden Klima – die wahren Schätze der Insel Fuerteventura.

Fuerteventura mit rund 76.000 Bewohnern, im Gegensatz zu den anderen kanarischen Inseln sehr dünn besiedelt. Das Leben auf der Insel konzentriert sich vorwiegend auf wenige Orte der Insel. Das ist zum einen die Hauptstadt Fuerteventuras Puerto del Rosario.

 

Hier leben rund 18.000 Einwohner und die Stadt verfügt gleichzeitig über den wichtigsten Fähr- und Handelshafen der Insel. Puerto del Rosario ist keine Stadt, die einen durch romantische Gassen, atemberaubende Bauten oder einen faszinierenden Altstadtkern gefangen nimmt.

 

Dennoch hat die Inselregierung in den letzten Jahren alles daran gesetzt, diese Stadt mit gezielten Verschönerungsaktionen schöner und liebenswerter zu gestalten. Auch in den Urlaubsorten der Insel Fuerteventura herrscht reges Treiben. Das sind vorrangig Corralejo, die Costa Calma und Jandía.

Corralejo befindet sich im Norden der Insel. Aus dem einst verträumten Fischerdörfchen ist mittlerweile ein abwechslungsreicher Touristenort geworden.

 

Es herrscht reges Treiben und das Stimmengewirr von Touristen und Einheimischen lässt südländisches Lebensgefühl aufkommen. Im Hafen von Corralejo verkehren mehrmals täglich Fähren, mit denen man die Nachbarinsel Lanzarote ansteuern kann.

 

Ein sehr lohnenswerter Tagesausflug, denn man sich gönnen sollte. Nur ein wenig außerhalb Corralejos findet man die phantastischen Sanddünen, die zweifelsohne ein Highlight auf der Insel Fuerteventura sind. Auch endlose Sandstrände, die sich rund um Corralejo erstrecken haben diesen Ort zu einem Touristenmagnet gemacht.

Die Costa Calma ist ein Ferienzentrum, welches extra für die Touristen aus dem Boden gestampft wurde. Die Durchgangsstraße wird auf beiden Seiten von Palmen flankiert, die man normalerweise auf der Insel nicht so ohne weiteres sieht.

 

 

 

Wenn man seinen Urlaub an der Costa Calma verbringen möchte, sollte man wissen, dass man möglicherweise einen weiteren Weg zum Strand in Kauf nehmen muss, weil viele Hotels jenseits der Durchgangsstraße erbaut worden sind. Die traumhaften, weitläufigen Sandstrände entschädigen jedoch auch für einen etwas weiteren Weg.

Der dritte große Ferienort ist Jandía playa, im Süden der Insel. Auf rund 26 km Länge erstrecken sich hier scheinbar endlose Sandstrände, die selbst in der Hochsaison nicht überfüllt sind.

 

Rund um das ehemalige Fischerdorf Morro Jable haben sich Hotels und Appartmentkomplexe gruppiert. Auch hier herrscht reges Treiben und ein abendlicher Besuch im quirligen Morro Jable – bei dem man aufgrund der engen, überfüllten Straßen besser auf das Auto verzichten sollte – ist ein krönender Abschluss für einen wunderbaren Strandtag.

Weitere Ferienzentren, die sich im Ausbau befinden sind Caleta de Fustes und El Cotillo.

 







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