Die Insel Gran Canaria
Diese Insel ist die 3. größte Insel der Kanaren. Sie wird häufig als »Miniatur-Kontinent« betrachtet, weil hier Pflanzen aus ganz Europa, Amerika sowie Afrika wachsen. In der Hauptstadt der Insel Las Palmas de Gran Canaria gibt es sehr viele historisch und architektonisch auch interessante Gebäude. Im Besonderen die Altstadt von Barrio de la Vegueta.
Hier gibt es herrschaftliche Häuser, die von den Einflüssen der spanischen Kolonialarchitekur stark geprägt wurden. Die sehr beeindruckende gothische Kirche Santa Ana Kathedrale steht direkt am Plaza Santa Ana. An dieser Stelle liegt auch das erzbischöfliche Palais sowie weitere Bauwerke in dem typisch kanarischen Stil, den man nur hier findet.
Das Casa de Colón, das dem berühmten spanischen Entdecker Christopher Kolumbus gewidmet ist, sollte man auch besichtigen, ebenso wie die schöne Wallfahrtskapelle San Antonio Abad. Hier hat sogar schon Kolumbus gebetet. Es gibt viele Museen in Las Palmas.
Man sollte das Museo Canario besichtigen. Hier gibt es eine Ausstellung über die alte Kultur der früheren Einwohner von Gran Canaria. In der Nähe des Museums findet man die Kirche Santo Domingo. In ihrem Inneren findet man Heiligenbilder von Lujan Perez sowie auch eine mexikanische Barock-Monstranz bestaunen. Zwischen der Juan Rejon (Straße) und dem Fischereihafen liegt die schöne alte Festung Castello de la Luz.
Ein sehr beliebtes Fotomotiv. Etwa 8 km vor der Stadt Las Palmas liegt der botanische Garten Jardín Canario. Er zeigt die ganze Pracht der Pflanzenwelt auf den Kanaren.
Mehr als 500 Pflanzenarten gibt es nur hier. Um die Insel besser kennen zu lernen, bietet sich ein Ausflug nach Arucas an. Hier liegt ein bekanntes Zuckerrohranbaugebiet. Der Arucas-Rum ist berühmt. Die Rumfabriken können auch besichtigt werden.
Im wohl ältesten Ferienort der Insel, in Maspalomas, befindet sich der wichtigste Sporthafen der ganzen Insel. Sehr sehenswert sind die naturgeschützten Dünen im Südosten von Maspalomas. Sie haben zum Teil eine Breite von bis zu 2 km und eine Länge von 6 km.
Der bekannte Ferienort Playa del Inglés ist wohl das größte touristische Zentrum auf der Insel. Dieser Ort entstand während der 1960-er und 70-er Jahre. Er war das Resultat des aufkommenden Massentourismus. Im Norden von Gran Canaria, in Gáldar, kann die Welt der Ureinwohner bestaunt werden. Ausgestellt sind Götzenbilder, Malereien, Keramikgefäße als auch Stein- und Knochenwerkzeuge.
In südwestlicher Richtung liegt Mogan. Dies ist ein malerisches Fischerörtchen mit romantischen Gassen und schönen kleinen Häusern. Ein Völkerkundemuseen gibt es auch. Man findet es in Villa des Agüimes sowie in San Mateo. Ein sehr schöner Ausflug ist eine Ausflug in die Bergdörfer Fataga als auch nach Santa Lucia. Besonders empfehlenswert ist auch ein kleiner Abstecher zu dem bekannten Bandama-Vulkankrater.
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