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Kathedrale von Barcelona


Barcelona, Hauptstadt der Region Kataloniens beherbergt eine Anzahl interessanter Kirchen.


Das wohl berühmteste Gotteshaus, die „Sagrada Família“, wurde zum Wahrzeichen der Stadt. Die Kirche Santa María del Mar“ befindet sich im südlichen Teil der Altstadt und beeindruckt durch ihre Schlichtheit. Schon aus der Ferne sichtbar ist die „Sagrat Cor“-Kirche, die sich auf dem Tibidabo befindet. Schon wegen des Ausblicks über die ganze Stadt und ihr Umland lohnt sich ein Besuch.

 

 

Kathedrale von Barcelona

 


Die größte, schönste und am prächtigsten geschmückte und Kirche ist jedoch die römisch-katholische Kathedrale, „La Catedral“, die sich im „Barri Gòtic“-Viertel befindet. Schon ihr Anblick vom „Placa de la Seu“, auf dem sie sich befindet, ist beeindruckend, bei Tag und bei Nacht. Hier, im Zentrum der Altstadt, laden unzählige Gassen und Plätze zu einem Spaziergang ein, der in einem Besuch der Kathedrale münden kann.

 

 


Ihre Baugeschichte begann im 11. Jahrhundert am Ort einer alten Basilika, im Jahre 1448 wurde sie fertig gestellt, 52 Jahre später kam der Glockenstuhl hinzu. Auch der Turm trägt einen großen Anteil zu der Pracht der Kathedrale bei. In der Zeit von 1887 bis 1898 wurde die Fassade gestaltet. Das Hauptportal wurde erst später von Bartolomé Ordóñez und Pedro Villar geschaffen.

 

Betritt man die Kirche, die der heiligen Eulalia gewidmet ist, erstaunen zunächst ihre Größe und Weite. Bei näherem Hinsehen breitet sich vor dem Besucher auf einer Länge von 83 und einer Höhe von 25 Metern ein Raum von einer unglaublichen Pracht und Schönheit aus. Der Innenraum beinhaltet drei Schiffe und im gotischen Stil gehalten.

 

In der Mitte des Hauptschiffes befindet sich das wunderbare Chorgestühl, typisch für spanische Kirchen. Seine Holzschnitzereien mit zahlreichen raffinierten Details verdienen eine besondere Beachtung. Am Rand der Seitenschiffe reiht sich eine kleine Kapelle an die nächste.

 

Jede ist individuell gestaltet, ihre prächtigen Verzierungen erfreuen die Augen des Betrachters.
Auch jedes ihrer wunderschönen Fenster erzählt eine Geschichte und es ist eine Freude, sie zu betrachten. Wenn man sich genügend Zeit für einen Besuch der Kathedrale im Barri Gòtic-Viertels eingeplant hat, kann man in jeder Ecke eine besondere Einzelheit entdecken.

 

 


Die Krypta wurde im Jahr 1329 errichtet und beinhaltet das Grab der Heiligen Eulalia. Sie wird als Märtyrerin verehrt und wurde um das Jahr 290 ermordet. Ihr fast 700 Jahre alter Sarkophag aus Alabaster ist sehr prunkvoll.


Direkt neben dem Gotteshaus befindet sich der Kreuzgang mit einem ebenfalls gotischen Brunnen und einem wunderschönen Garten, der eine Art Oase ist. Im Inneren des Gartens befinden sich Gänse, die nach einer alten Tradition ungebetene Gäste durch ihr Geschnatter verraten sollten.


Verlässt man die Kathedrale durch eines ihrer prachtvollen Portale, trägt man das erhabene Gefühl, das man bei einem Besuch jener bekommen konnte, noch eine Weile in das geschäftige Treiben der Altstadt Barcelonas hinaus.

 

 







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