Region Santiago de Compostela
Die spanische autonome Region Galicien, wird in erster Linie von der Provinzhauptstadt Santiago de Compostela dominiert. Die Stadt ist vor allem wegen des Ende des Jakobsweges, jedes Jahr Ziel vieler Pilger, die aus allen möglichen Ländern die Jakobsweg erkunden.
Die Provinz Galizien erstreckt sich über eine Fläche von 30.000 km² und ist Heimat von etwa 3 Millionen Menschen. Die Landschaft ist vor allem durch zahlreiche Bergketten gekennzeichnet, die das Land durchziehen. Der Pena Trevinca mit einer Höhe von 2.127 Metern, ist während des gesamten Jahres ein beliebter Ausflugspunkt für Wanderer.
Vom aus Gipfel hat man eine herrlichen Weitblick über die gesamte Region. Neben dem hügeligen Inland bietet Galicien seinen Besuchern, aber auch über 300 Kilometer Küste entlang des Atlantischen Ozeans. Sehenswert sind die Kliffe rund um den Ort Ferrol, die gleichzeitig mit über 500 Metern Höhe, die höchsten in ganz Europa sind.
In den weitläufigen Wäldern, bieten sich zahlreiche Wanderwege an, auf diesen Touren kann man die Flora und Fauna in vollen Zügen genießen. Klimatisch wird die gesamte Region von der Nähe zum Atlantischen Ozean geprägt, so sind die Temperaturen auch während des Winters angenehm.
Vor allem im Hinterland, sollte auch im Sommer Regenkleidung im Gepäck sein, da es immer einmal wieder zu kurzen Schauern kommt. Neben der Reise nach Santiago de Compostela
, ist ein Besuch der Stadt La Coruna mit seinem Herkulesturm sicherlich sehr lohenswert.
Trotzdem überstrahlt der Endpunkt des Jakobweges Santiago de Compostela alle anderen Orte in Galicien. Die Stadt gehört seit einigen Jahren zu den UNESCO Weltkulturerben und ist mit seiner Altstadt, eine der sehenswertesten Städten auf der Iberischen Halbinsel.
Im Innenstadtbereich von Santiago de Compostela befinden sich zahlreiche Plätze, um die sich allerlei Sehenswürdigkeiten scharen. Der La Plaza del Obradoiro wird von der imposanten Kathedrale Capilla del Salvador dominiert. Daneben finden sich auf dem Platz noch die Pilgerunterkunft Hospital Real aus dem Jahr 1492, das Kloster Colegio de San Jerónimo und die Universitätsbibliothek El Colegio de Fonseca.
Wer sich für Silberschmuck interessiert, findet auf dem Platz La Plaza de las Platerias zahlreiche Geschäfte, die einem Schmuck in allen möglichen Variationen anbieten. Die Straßencafes rund um den idyllischen Brunnen Fuente de los Caballos, laden zum verschnaufen und entspannen, während der Besichtigungstour durch Santiago de Compostela
ein.
Auf dem Platz La Plaza de la Azabacheria, finden sich in erster Linie kirchliche Bauwerke, so stand dort das legendäre Tor zum Paradies, dass den Pilgern den Eintritt in die Kathedrale gewährte. Heute besteht die Fassade aus einem Bauwerk aus der Zeit des Neoklassizismus. Santiago de Compestole ist auch eine Universitätsstadt, daher finden sich in den Abendstunden genügend Möglichkeiten, in einer gemütlichen spanischen Bar einzukehren und bei einem leckeren Glas Rotwein, den Tag ausklingen zu lassen.
Unbedingt sollten sie während eines Aufenthaltes in Santiago de Compostela, die galizische Küche einmal probieren. Beeinflusst durch die Nähe zum Meer, haben vor allem Fischgerichte und Meeresfrüchte eine besondere Stellung im Speiseplan. Aber auch der aus Kuhmilch gewonnene Käse, ist weit über die Grenzen der Region bekannt. Neben den Weißwein der in Galizien angebaut wird, sollten sie sich den Tresterschnaps Orujo nicht entgehen lassen, welcher mit Zitronensaft und einer Kaffeebohne flambiert serviert wird.
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