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Die Stadt Sevilla


Die südspanische Stadt Sevilla ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz sowie der Region Andalusien. Einer Legende zufolge wurde sie von Herakles gegründet, einem griechischen Helden. Schon vor der Ankunft der Römer war die Stätte ein wichtiger Handelsplatz, was sie bis heute ist. Sie ist umgeben von fruchtbarem Land, das teilweise für die Landwirtschaft genutzt wird.
Zahlreiche Türme bestimmen das Erscheinungsbild der Stadt und unterstreichen ihre Erhabenheit.

 

Die Stadt Sevilla in Spanien


Ursprünglich wurde die Stadt von einer Ringmauer mit 66 Türmen umgeben, leider sind heute nur noch Reste davon erhältlich. Interessante Vororte der Innenstadt sind Baratillo, Cesteria, San Bernardo, Triano sowie Macarena
Sevilla, Die viertgrößte Stadt Spaniens, ist sehr beliebt bei Touristen, ohne jedoch eine typische Touristenhochburg zu sein. Sie hat sich ihre Authenzität zum größten Teil bewahrt.

 

 


Auch kulturell ist sie von großer Bedeutung für Gäste aus Nah und Fern.
Die wunderbare Altstadt ist durch ihre verschlungene Gassen und kleinen, charmanten Plätzen geprägt. Ein Bummel durch diese wird zu einer Art Zeitreise: An allen Ecken und Enden taucht ein prächtiger Bau oder eine schöne Promenade auf. Der Besucher wird so automatisch in frühere Zeiten versetzt, dazu entspannt ein Spaziergang durch die Straßen des alten Sevillas ungemein.


Die belebteste Straße ist die Calle de Sierpes, die sich wie eine Schlange windet. Zu den bemerkenswerten Plätzen, die einen Besuch lohnen, gehören die Plaza de San Francisco, der Museumsplatz, die Plaza del Duque mit einer sehr schönen umliegenden Promenade sowie die Plaza de la Encarnación.

 

Mehr als 130 Kirchen säumen die Straßen und Gassen. Jede hat ihre Besonderheit und ihren Liebreiz. Besonders herausragend ist die Kathedrale Santa Maria de la Sede: Sie ist nach dem Petersdom in Rom und St. Paul`s Cathedral in London die drittgrößte Kirche der Welt, dazu eine der schönsten gotischen Kathedralen. In ihren fünf Schiffen befinden sich zahlreiche Kunstschätze.


Neben interessanten Museen verdient der Alcázar, der maurische Palast eine Beachtung. Nähere Informationen sind im Informationszentrum in der Innenstadt erhältlich.


In der Hauptstadt Andalusiens ist mit ziemlicher Sicherheit die Flamenco-Musik entstanden, in ihr liegt spanisches Temperament und Lebensfreude.
Kulinarisch hat Sevilla auch neben den hier entstandenen Tapas vieles zu bieten, das alle Sinne erfreut: Typische Fisch- und Fleischspezialitäten sind eine wahre Augenweide. Dazu kommen süße Köstlichkeiten beispielsweise Tortas de Aceite oder Cortadillos.


Beliebte Feste sind die „Semana Santa“, die Karwoche sowie die „Feria de Sevilla“. Dann wird jeweils eine Woche in der ganzen Stadt gefeiert. Besonders beeindruckend sind die feierlichen Prozessionen.
Im Jahr 1992 fand hier die Weltausstellung EXPO statt.

 

 

 

Dies hatte eine deutliche Verbesserung der Infrastruktur zur Folge, was Touristen wie Einheimischen, auch Sevillanos genannt, heute zugute kommt.
Zusätzlich wurde zu diesem Anlaß die Alamillo-Brücke über den Guadalquivir geschaffen, jenem Fluß, der das Stadtbild prägt und dazu wichtiger Handelsweg ist.


Ein Autobahnring liegt um der Stadt, die wichtigsten sind die A 49 Richtung Portugal sowie die A 4 in Richtung Madrid. Der Flughafen liegt am nördlichen Stadtrand, auch per Bahn ist die andalusische Stadt zu erreichen. Ein übersichtliches Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln hilft, sich schnell zurecht zu finden. So kann der Urlaub gleich nach der Ankunft im herrlichen Sevilla beginnen.

 

 







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